Home  »»  Hist. Lexikon   05.09.2010  
 
Willkommen
Übersichtskarte
Highlights
Rundreise
Berlin und die ...
Tonkunde
Tonziegel
Hist. Lexikon
Diashow
Gastgeber
Veranstaltungen
Service
Anfrage
Kontakte
Impressum
Wetter
Routenplaner
Prospekte



Historisches Lexikon  

Abt: Leiter eines Klosters oder einer Abtei, der von den Mitgliedern des Ordens gewählt wird.

Abtei: Selbständiges Kloster, dem ein Abt oder eine Äbtissin vorsteht.

Apsis: Nischenartiger Raumabschluß, schließt im Kirchbau z.B. den Chorraum ab.

Arkade: Ein auf Säulenreihen ruhender Rundbogen.

Binder: Baustein, Ziegel, dessen Schmalseite im Mauerwerk nach außen zeigt.

Büdner(Budner): Dienstspflichtiger Hausbesitzer mit geringem Garten- und Ackerland, als Handwerker, Schiffer oder Tagelöhner arbeitend.

Chor: Die gesamte Verlängerung des Mittelschiffes in Kirchen wird als Chor bezeichnet.

Domäne: Die Domäne war seit der fränk. Landnahme das Königsgut, später landesherrl. Grundbesitz, heute Staatsgut.

Einlieger: Dorfbewohner ohne eigenen Hausbesitz, als Mieter einwohnend.

Empore: Über den Seitenschiffen gelegenes, zum Kirchenraum geöffnetes galerieartiges Obergeschoß.

Epitaph: Gedenktafel mit Inschrift für einen Verstorbenen, an Kirchenwänden.

First: Linie, an der die Dachflächen eines Gebäudes in einem Winkel zusammenstoßen.

Freske: Wandmalerei auf feuchten Kalkputz.

Galerie: Nach einer Seite offener Laufgang an Kirchen.

Gesims: Horizontaler aus der Mauer hervorstehender Streifen, der das Gebäude optisch gliedert.

Gotik: Stilepoche des Mittelalters, die in Europa vom 12. Jahrhundert bis zum 16. Jahrhundert andauerte.

Hufener(Vollbauer): Steuerpflichtiger Grundeigentümer mit Ackerland, das er veräußern und verlassen konnte.

Kapelle: Kleiner, selbstständiger Kultraum in Kirchen.

Kapitell: Oberer verzierter Abschluß einer Säule.

Knagge: Dreieckige Stütze, Winkelstück

Kolonnade: Im Gegensatz zur Arkade Säulenreihen mit geradem Gebälk.

Kossät(Kleinbauer): Insasse einer Kate(Kote), dienstpflichtiger Hofbesitzer mit Ackerland unter einem Hufen.

Kreuzgang: Ein viereckiger Gang, im Hof eines Klosters angelegt.

Orden: Bezeichnung für klösterliche Gemeinschaften, die unter einem Oberen stehen (z.B. Franziskaner, Dominikaner, Zisterzienser).

Patene: Ein flacher, z.T. reich verzierter metallener Teller für das ungesäuerte Weizenbrot (Hostie) zum Abendmahl.

Profanbau: Im Gegensatz zum Sakralbau kein religiöses Bauwerk.

Pilaster: Flach aus der Wand heraustretender Wandpfeiler zur Wandgliederung

Reliquien: Verehrung von Kleidern, Gebrauchsgegenständen und Gebeinen, von heilig gesprochenen Personen.

Ritter: Mit Landbesitz durch den Landesherren belehnt oder durch Landnahme erworben.

Sakralbau: Religiösen Zwecken dienendes Bauwerk.

Sakristei: Nebenraum der Kirchen; Aufenthalts- und Ankleiderraum der Geistlichen, Aufbewahrungsort für liturg. Geräte.

Schulze(Schultheiß): Jemand, der anderen die Schult heißt, die kleine Gerichtsbarkeit ausübend, die Steuern eintreibend.

Terrakotta: Gebrannte, unglasierte Tonwaren oder Bauplastik.

Zinnen: Zacken einer Brüstungsmauer, zwischen den Zacken liegen die Schießscharten.

 

 

 






 
Druckansicht Seitenanfang
Tourismusverband Ruppiner Land e.V.
Fischbänkenstr. 8 | 16816 Neuruppin
Fon: 03391-659630 | Fax: 03391-357907 | eMail: info@ruppinerreiseland.de | Internet: www.ruppinerreiseland.de
    © 2003 - 2010
Login